Das Tal der Tempel in Agrigent - die beste Route

Kathrin
August, 2025

Zwei Eingänge, ein sanft abfallender Weg und unterwegs einige der eindrucksvollsten Tempel der Antike: Am angenehmsten erlebst du das Tal der Tempel, wenn du oben beim Tempel der Juno (Porta Giunone) startest und westwärts bergab in Richtung Porta V spazierst. So hast du die Highlights in perfekter Reihenfolge vor dir und sparst dir Höhenmeter. Zwischen der oberen Tempelreihe und dem unteren Areal führt eine Fußgängerbrücke – der Übergang ist gut ausgeschildert.

Interessiert?
Beginne mit der Planung deines nächsten Abenteuers!

So geht der Rundgang

Kurz gesagt: Ost → West ist am angenehmsten: Juno – Concordia – Herakles – Zeus – Dioskuren. Wer will, macht zwischendurch Pause im Kolymbethra-Garten.

Beginne an der Porta Giunone und nimm dir Zeit für den Tempio di Giunone auf der Anhöhe. Die Lage über der Küste bietet dir spektakuläre Blicke bis zum Tempel Concordia.

Der Weg führt dich weiter auf der historischen Via Sacra zum Star des Parks: dem Tempio della Concordia. Davor liegt die bronzegrüne Statue des gefallenen Ikarus von Igor Mitoraj – ein beliebtes Fotomotiv.

Weiter talwärts erreichst du den Tempel des Herakles (die ältesten Säulen der Anlage), dann das weite Areal des Olympeion/Tempel des Zeus. Das Finale bildet der Bereich der Dioskuren (Castor & Pollux) mit den Heiligtümern der chthonischen Gottheiten – fotogen, auch wenn nur wenige Säulen stehen.

Wer Schatten und Orangen mag, legt einen Abstecher in den Giardino della Kolymbethra ein. Er liegt praktisch am Weg zwischen den westlichen Tempeln und ist von beiden Eingängen erreichbar (nächstgelegen ist Porta V). Das Ticket gibt’s als Kombi oder separat vor Ort.

Runde deinen Besuch im Archäologiemuseum “Pietro Griffo” ab, um mehr über die Geschichte der Region zu erfahren. Wenn du am frühen Nachmittag kommst, empfiehlt es sich das Museum zuerst zu besuchen. Dann weißt du schon mehr über den Kontext und hast angenehmeres Licht für die Tempel.

Praktische Tipps

  • Die Hauptroute verläuft überwiegend in der Sonne: Hut, Wasser, Sonnenschutz einpacken.
  • Der Weg ist gut ausgebaut, aber staubig; geschlossene Schuhe sind sinnvoll.
  • Plane für Fotos und Pausen eher großzügig: die Dimensionen der Anlagen wirken am besten mit Zeit.

Wann ist die beste Zeit?

Für Fotos ist der Morgen ideal: Viele Tempel sind nach Osten orientiert, das Licht fällt dann frontal auf die Fassaden. Alternativ ist der späte Nachmittag angenehm schattig.

Im Sommer gibt es oft Abend-/Nachtöffnungen – die beleuchteten Tempel sind auch ein schönes Erlebnis.

Wie lange brauchst du?

Plane für deinen Besuch rund 2–3 Stunden ein. Dazu kommt noch das Archäologiemuseum und der Garten.

Anreise

Mit dem Auto parkst du am bequemsten oben (Giunone) oder unten (Porta V). An beiden Eingängen gibt es offizielle Parkplätze. Wer nicht zurücklaufen will, startet oben, beendet den Rundgang bei Porta V und nimmt das kleine, kostenpflichtige Shuttle (je nach Saison) oder Taxi zurück zum Start.

Öffentlich fährt Stadtbus Linie 1 zur Porta V (westlich) und Linie 2 zur Porta Giunone (östlich); beide starten u. a. am Busbahnhof Piazzale Rosselli. Stadtverkehr

Parken

  • Temple of Giunone Parking – Via Panoramica dei Templi (für Autos)
  • Porta Quinta – Sant’Anna Parking – Via Caduti di Marzabotto: für Autos und Wohnwägen. car and camper parkings, bus stop
  • Contrada Cugno Vela Parking – Villaseta: Parkplatz für Reisebusse.

Parkgebühren: Motorrad €2, Auto €3, Wohnwagen €5

Achtung: Parken am Straßenrand ist verboten - es wird kontrolliert.

Tickets

Tickets kannst du online kaufen oder direkt bei den Eingängen.

Der 1. Sonntag im Monat ist oft ein Gratis-Tag – dann wird’s aber voll.

Der Park ist täglich geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Saison variieren → vorab prüfen.

Quellen

Bist du sicher?