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Top Sehenswürdigkeiten in Abruzzen
Der Gran Sasso Nationalpark ist eine der größten und beeindruckendsten Schutzgebiete Europas. Mit über 2.000 Pflanzenarten und seltenen Tieren wie dem Apenninenwolf und der Abruzzen-Gämse bietet der Park eine einzigartige Biodiversität.
Hoch über den grünen Weiten des Gran Sasso Nationalparks erhebt sich Rocca Calascio auf 1.460 Metern, eine der höchstgelegenen Burgen Europas. Im 10. Jh. errichtet, um die Region vor Eindringlingen zu schützen, ist die imposante Ruine mit seinen weiten Panoramen über die Apenninen heute ein beliebtes Ziel für Wanderer und Fotografen.
Im Parco Nazionale d'Abruzzo Lazio e Molise, einem der ältesten Nationalparks Italiens, erwartet dich eine einzigartige Naturlandschaft mit UNESCO-geschützten Buchenwäldern. Hier findest du nicht nur seltene Tierarten wie den marsischen Braunbären, den abruzzischen Gämsbock und den Apennin-Wolf, sondern auch ein weitläufiges Netz an Wander- und Radwegen. Der Park erstreckt sich über drei Regionen und bietet dir neben Aktivitäten wie Trekking, Reiten und Kanufahren auch spannende Einblicke in die lokale Fauna durch verschiedene Themenmuseen. An den Seen von Barrea, Scanno und Villalago kannst du entspannt campen oder im Winter die Langlauf- und Skigebiete nutzen.
In den Bergen der Monti Marsicani erwartet dich auf 922 Metern Höhe der Lago di Scanno - der größte natürliche See der Region Abruzzen. Der herzförmige Bergsee, der durch einen prähistorischen Erdrutsch vom Monte Rava entstand, wird von den Bergbächen Tasso und Giordano gespeist und bietet mit seinen künstlich angelegten Kiesstränden ideale Bademöglichkeiten.
Im Parco nazionale della Maiella, einem der drei Nationalparks in den Abruzzen, erwartet dich eine der artenreichsten Regionen Italiens mit über 2.100 Pflanzenarten und mehr als 150 Wirbeltierarten. Der 1995 offiziell eingerichtete Park erstreckt sich über 62.838 Hektar gebirgiges Terrain und beherbergt eine bedeutende Population des Abruzzen-Gämse sowie den seltenen Marsischen Braunbären.
Majestätisch thront die Abbazia di San Giovanni in Venere auf einem Hügel über der Adriaküste und bietet dir atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die malerische Costa dei Trabocchi.
Hoch über dem italienischen Dorf Roccascalegna thront eine eindrucksvolle mittelalterliche Festung, die ihre Ursprünge als bescheidener lombardischer Wachturm im 11. Jh. hat. Das heute restaurierte Castello di Roccascalegna erlebte seine Blütezeit unter den Adelsfamilien Carafa und Corvi zwischen dem 16. und 18. Jh., die das Bauwerk mit zusätzlichen Türmen, einer Kapelle und massiven Mauern erweiterten.
Die Grotte di Stiffe im Sirente-Velino Regionalpark sind ein beeindruckendes Höhlensystem mit einer in Italien einzigartigen aktiven Wasserführung. Auf dem etwa einstündigen Rundgang erkundest du rund 700 Meter der insgesamt über 1.000 Meter langen Karsthöhlen, die ganzjährig eine konstante Temperatur von 10°C aufweisen.
Die Ponte del Mare in Pescara ist mit einer Länge von 466 Metern die längste Fußgänger- und Fahrradbrücke Italiens und ein architektonisches Wahrzeichen an der Adriaküste. Mit ihrer geschwungenen, futuristischen Form verbindet sie seit 2009 die beiden Ufer des Flusses Pescara und bietet Besuchern herrliche Ausblicke auf Meer, Stadt und Berge. Die Brücke ist Teil des Adriatischen Grünen Korridors und ein beliebter Ort für Spaziergänger, Radfahrer und Fotografen.
An der Adriaküste Abruzzos erstreckt sich das erste Naturschutzgebiet der Region: Die Riserva naturale guidata Punta Aderci beeindruckt mit einer abwechslungsreichen Küstenlandschaft aus Klippen, Dünen und versteckten Buchten. Auf einer Fläche von 285 Hektar findest du hier nicht nur den zweitgrößten Leuchtturm Italiens, Punta Penna, sondern auch einen bedeutenden Lebensraum für den seltenen Seeregenpfeifer. Die 1998 gegründete Reserve verbindet Naturerlebnis mit Geschichte - ein archäologischer Fundplatz zeugt von der mythischen Präsenz des Herkules, während der ehemalige Adriabahndamm heute als beliebter Radweg dient.
Campo Imperatore, auch bekannt als das kleine Tibet Italiens, ist ein spektakuläres Hochplateau im Gran-Sasso-Massiv der Abruzzen. Auf rund 1.800 Metern Höhe gelegen, begeistert es mit seiner weiten, fast surrealen Landschaft und einer Fülle an Outdoor-Aktivitäten. Im Winter locken die Skigebiete mit rund 8,6 km Pisten und vier Liften Wintersportler an. In den wärmeren Monaten ist die Region ein Paradies für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber, die den Nationalparks Gran Sasso e Monti della Laga erkunden möchten.
Majestätisch thront das Castello Aragonese auf den Klippen über dem Meer am Rand der italienischen Stadt Ortona in den Abruzzen. Die im 15. Jh. von der Familie Aragonese über einer älteren Festung errichtete Burganlage besticht durch ihre trapezförmige Grundfläche mit ursprünglich vier zylindrischen Ecktürmen, von denen heute noch drei erhalten sind.
Die monumentale Fontana delle 99 cannelle aus dem 13. Jh. gehört zu den ersten öffentlichen Bauwerken L'Aquilas und beeindruckt durch ihre 99 Wasserspeier und 93 einzigartige Masken aus Travertin und Marmor. In ihrer charakteristischen trapezförmigen Form, erbaut aus lokalem weißen und rosa Stein, spiegelt der Brunnen die historischen Stadtfarben wider und erinnert mit seinen Masken an die Herren der 99 Burgen, die zur Gründung L'Aquilas beitrugen.
Im Parco naturale regionale Sirente-Velino, einem 564 Quadratkilometer großen Naturpark in den Abruzzen, erwartet dich eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften - von den markanten Bergketten des Velino und Sirente bis zu den weitläufigen Hochebenen von Rocche und Pezza.
Die majestätische Basilica di Santa Maria di Collemaggio vor den Toren L'Aquilas vereint romanische, gotische und barocke Architekturelemente zu einem der bedeutendsten Kirchenbauten Italiens. Hier wurde 1294 mit Pietro da Morrone nicht nur der erste Papst außerhalb Roms gekrönt - als Papst Coelestin V. führte er auch den ersten Jubiläumsablass der Kirchengeschichte ein, die bis heute gefeierte Perdonanza Celestiniana. Die prachtvolle Fassade gilt als Meisterwerk der abruzzischen Architektur des Mittelalters, während im dreischiffigen Inneren noch Fresken aus dem 14. und 15. Jh. zu bewundern sind. Nach schweren Erdbebenschäden 2009 aufwendig restauriert und 2020 mit dem European Heritage Award ausgezeichnet, beherbergt die Basilika bis heute die sterblichen Überreste ihres Gründers in einem kunstvollen Mausoleum.
Wie ein gewaltiges Rückgrat durchzieht der Appennin die italienische Halbinsel auf einer Länge von 1.200 Kilometern von Nord nach Süd. Die Bergkette, deren höchster Gipfel der 2.912 Meter hohe Corno Grande ist, beherbergt zwölf Nationalparks und den südlichsten Gletscher Europas, den Calderone.
Im Herzen der Abruzzen erhebt sich der Gran Sasso d'Italia, das höchste Gebirgsmassiv der italienischen Halbinsel, dessen markanter Hauptgipfel Corno Grande auf beeindruckende 2.914 Meter ansteigt.
Mit 2.912 Metern erhebt sich der Corno Grande als höchster Gipfel der Abruzzen und des gesamten Apennins majestätisch über Zentralitalien. An seinen Flanken findest du den Calderone-Gletscher, der als südlichster Gletscher Europas gilt und dessen imposante Ostwand, "il Paretone", steil über 2.000 Meter in die Tiefe fällt.
Am Fuße des mächtigen Gran Sasso d'Italia erwartet dich ein beeindruckender Pilgerkomplex, der seine Ursprünge auf Franz von Assisi im 13. Jh. zurückführt. Das Santuario di San Gabriele vereint heute vier Hauptgebäude, darunter eine historische Kirche und eine moderne Basilika von 1970, die bis zu 6.000 Gläubige fasst.
Im süditalienischen San Francesco in Lanciano kannst du eines der bedeutendsten Wunder der katholischen Kirche bestaunen: das erste dokumentierte eucharistische Mirakel aus dem 8. Jh., bei dem sich eine Hostie der Überlieferung nach in Fleisch und Blut verwandelte. Die in einem kunstvollen Silber-Elfenbein-Reliquiar aufbewahrten Überreste wurden 1970 und 1981 wissenschaftlich untersucht und als menschliches Gewebe der Blutgruppe AB bestätigt. Das 1996 eingerichtete Museum im Klosterkomplex dokumentiert nicht nur die Geschichte des Wunders mit historischen Schriften und Kunstwerken, sondern führt dich auch über einen archäologischen Pfad zu den Fundamenten des alten Klosters San Legonziano und einer römischen Zisterne.
Hoch über der Landschaft thronend empfängt dich Alba Fucens, eine der besterhaltenen römischen Kolonialstädte Italiens, die im 4. Jh. v. Chr. als strategischer Außenposten Roms gegründet wurde. Entlang der imposanten, fast 3 Kilometer langen Stadtmauer entdeckst du bedeutende Überreste des antiken Stadtlebens - vom geschäftigen Forum über das ovale Amphitheater bis hin zur Kirche San Pietro, die auf den Fundamenten eines Apollo-Tempels errichtet wurde.
Hoch über den Tälern Abruzzos thront die Fortezza di Civitella del Tronto, eine der bedeutendsten Militärfestungen des ehemaligen Königreichs Neapel. Die im 16. Jh. erbaute Anlage erstreckt sich über beeindruckende 500 Meter Länge und bietet dir heute nicht nur atemberaubende Ausblicke bis zur Adria, sondern auch spannende Einblicke in die Militärgeschichte Süditaliens.
In der italienischen Region Abruzzo erwartet dich mit dem Oratorio di San Pellegrino ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Wandmalerei aus dem 13. Jh. Das von Abt Teodino 1263 errichtete Oratorium wurde um das Grab des heiligen Pellegrinus erbaut und 1902 zum Nationaldenkmal erklärt.
Die Basilica di San Bernardino zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten L'Aquilas und beeindruckt durch ihre monumentale Renaissance-Fassade, die von Cola dell'Amatrice im 16. Jh. geschaffen wurde. In ihrem Inneren beherbergt sie das kunstvoll gestaltete Mausoleum des heiligen Bernardino von Siena, zu dessen Ehren der Bau zwischen 1454 und 1472 errichtet wurde.
Eingebettet in die wilde Berglandschaft der Gole del Sagittario findest du den Lago di San Domenico, einen 1929 für den Eisenbahnbetrieb angelegten Stausee in der Gemeinde Villalago. An seinen Ufern erhebt sich die kleine Kirche Eremo di San Domenico, während die Gewässer vom Sagittario-Fluss gespeist werden und ein Wasserkraftwerk versorgen.
An der Adriaküste Italiens erhebt sich der Torre di Cerrano auf einem kleinen Hügel nahe Pineto - ein mächtiger Wachturm aus dem 16. Jh., der einst zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet wurde. Der quadratische Backsteinbau mit seinen charakteristischen Schießscharten und Zinnen ragt 12,60 Meter in die Höhe und zeugt noch heute von seiner einstigen militärischen Bedeutung.
Im Herzen der Abruzzen erhebt sich das zweitgrößte Gebirgsmassiv der kontinentalen Apenninen - die Maiella mit ihrem höchsten Gipfel Monte Amaro auf 2.793 Metern. Das Gebiet, das sich über die Provinzen Chieti, L'Aquila und Pescara erstreckt, beherbergt seit 1992 den gleichnamigen Nationalpark, der für seine beeindruckende Artenvielfalt mit Marsischen Braunbären, Wölfen und Gämsen bekannt ist.
Hoch über dem historischen Zentrum von Pacentro thront das Castello Caldora - eine der bedeutendsten Burganlagen der Abruzzen neben Castello Piccolomini und Rocca Calascio. Die zwischen dem 11. und 13. Jh. errichtete Festung besticht durch ihre markante trapezförmige Basis und drei quadratische Türme, von denen der höchste 27 Meter in den Himmel ragt.
In der italienischen Provinz Pescara erwartet dich mit der Basilica del Volto Santo ein bedeutender Wallfahrtsort, der seit dem 17. Jh. Pilger aus aller Welt anzieht. Das Herzstück der Basilika ist eine als Volto Santo bekannte Christus-Reliquie, die der Legende nach 1506 von einem Pilger nach Manoppello gebracht wurde.
Im südlichen Teil des Zentralapennins erwartet dich der Appennino abruzzese mit seinem majestätischen Gipfel Corno Grande, der sich auf 2.912 Meter erhebt. Die Region beeindruckt durch ihre rauen Kalksteinketten und Hochebenen, die an die Dolomiten erinnern, sowie durch drei charakteristische Täler: die Conca Aquilana, Conca di Sulmona und Conca di Avezzano. In den drei großen Nationalparks - Gran Sasso e Monti della Laga, Maiella und Abruzzo, Lazio e Molise - findest du unberührte Naturlandschaften und ein weitverzweigtes Wanderwegenetz. Für Wintersportler bieten bekannte Skigebiete wie Roccaraso, Campo Imperatore und Alto Sangro perfekte Bedingungen.
Im Herzen des Nationalparks Abruzzo, Lazio und Molise erstreckt sich der Lago di Barrea, ein 1951 durch Aufstauung des Sangro-Flusses entstandener Stausee. Mit einer Länge von 3,2 Kilometern und einer Fläche von 2,25 Quadratkilometern bietet der See ein wichtiges Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, das seit 1976 unter dem Schutz der Ramsar-Konvention steht.
Tief in den Felsen des Maiella Nationalparks verbirgt sich eines der faszinierendsten Eremitagen Italiens: Der Eremo di Santo Spirito a Majella vereint romanische und Renaissance-Architektur zu einem einzigartigen Nationalmonument. Die Geschichte des Klosters reicht bis vor das 11. Jh. zurück, als Benediktinermönche hier die ersten Grundsteine legten - später fanden hier sowohl Pietro da Morrone, der spätere Papst Coelestin V., als auch der berühmte Volkstribun Cola di Rienzo Zuflucht.
Auf 1.313 Metern Höhe erstreckt sich der Lago di Campotosto, der größte Stausee der Abruzzen, eingebettet in den Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga. Der in den 1930er und 40er Jahren durch drei Dämme geschaffene See bedeckt heute eine Fläche von 1.400 Hektar und erreicht Tiefen von bis zu 35 Metern.
In einsamer Lage am Eingang des Porclaneta-Tals erwartet dich eine der bemerkenswertesten romanischen Kirchen der Abruzzen aus dem 11. Jh. Die Chiesa di Santa Maria in Valle Porclaneta vereint byzantinische Einflüsse mit der schlichten Architektur der Benediktiner und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage mit kunstvoll verzierten Säulen.
Die Cattedrale di San Giustino vereint als Hauptkirche der Erzdiözese Chieti-Vasto auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Stilelemente. Der im 5. Jh. von Bischof San Giustino gegründete und 1069 geweihte Bau war 1097 Schauplatz der Kreuzzugspredigt von Papst Urban II und wurde 1902 zum Nationaldenkmal erklärt.
Im Herzen des Maiella Nationalparks erstreckt sich die Riserva naturale Valle dell'Orfento II über 320 Hektar unberührte Natur, wo der Orfento-Fluss über die Jahrhunderte eindrucksvolle Felsklippen geformt hat. Während des Zweiten Weltkriegs bot das Gebiet Zivilisten Schutz vor Nazi-Vergeltungsmaßnahmen, heute ist es ein bedeutendes Naturschutzgebiet und Heimat seltener Arten wie des Apenninenwolfs, des Marsischen Braunbären und des Apollo-Falters. Auf dem bekannten Sentiero delle Scalelle wanderst du zur Cascata dell'Angelo, einem malerischen Wasserfall nahe der San Cataldo Brücke. Die bis auf 887 Meter ansteigende Reserve liegt in der Gemeinde Caramanico Terme und wird von der Carabinieri-Einheit für Biodiversität in Pescara verwaltet.
In der italienischen Kleinstadt Giulianova erwartet dich mit dem Santuario Maria Santissima dello Splendore ein bedeutendes religiöses Bauwerk, das auf eine Marienerscheinung im Jahr 1557 zurückgeht. Der im späten Barockstil erbaute Komplex beherbergt neben der Kirche mit ihrer wertvollen Madonna-Statue aus dem 15. Jh. auch einen Konvent, eine als wundertätig geltende Quelle und das Museum of Art of Splendore.
Hoch über dem Fluss Alento thront die Abbazia di San Liberatore a Maiella, eines der ältesten Klöster der Abruzzen, das seit 1902 als Nationaldenkmal geschützt ist. Die ursprünglich dem heiligen Befreier Jesus Christus geweihte Abtei wurde um 1007 von Mönch Teobaldo auf den Fundamenten einer Struktur aus dem 9. Jh. errichtet und erhielt ihre heutige romanische Form bei einer umfassenden Renovierung um 1070.
In der historischen Basilika von Ortona erwartet dich ein faszinierendes Zusammenspiel aus gotischen und barocken Bauelementen, deren Geschichte bis zu einem römischen Tempel zurückreicht. Seit 1258 beherbergt die Basilica di San Tommaso Apostolo die Reliquien des Heiligen Thomas, die in einer goldenen Urne aufbewahrt werden und den Ort zu einem bedeutenden Pilgerziel machen. Nach mehrfachen Zerstörungen - durch die Türken im 16. Jh., die Franzosen im 18. Jh. und besonders schwer im Zweiten Weltkrieg - wurde die Kirche 1949 wiederaufgebaut, wobei Elemente des mittelalterlichen Portals geschickt in die neue Fassade integriert wurden. Im angrenzenden Diözesanmuseum findest du wertvolle Kunstwerke vom 12. bis zum 19. Jh., die die turbulente Geschichte der Basilika überlebt haben.
Die Cattedrale dei Santi Massimo e Giorgio thront als wichtigste Kirche L'Aquilas auf der zentralen Piazza del Duomo und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die eng mit der Stadtgründung im 13. Jh. verbunden ist.
Die majestätische Basilica cattedrale di Santa Maria Assunta im historischen Zentrum von Teramo vereint auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Architekturelemente. Der ursprüngliche Bau wurde 1158 unter Bischof Guido II begonnen und bereits 1176 geweiht, bevor im 14. Jh. bedeutende gotische Erweiterungen folgten.
In der wilden Berglandschaft des Majella Nationalparks thront die Einsiedelei San Bartolomeo spektakulär auf einem 50 Meter hohen Felssporn. Die bereits vor dem 11. Jh. entstandene Klause wurde um 1250 von Pietro dal Morrone, dem späteren Papst Coelestin V., restauriert und diente ihm selbst als Rückzugsort.
Im historischen Zentrum von L'Aquila erwartet dich der Parco del Castello, eine grüne Oase rund um die imposante Festung Forte spagnolo aus dem 16. Jh. Der öffentlich zugängliche Park, der in den 1930er Jahren auf dem Gelände eines ehemaligen Viehmarkts angelegt wurde, bietet heute weitläufige Spazierwege, Ruhebänke und einen Kinderspielplatz.
Die Villa comunale zählt zu den wichtigsten historischen Gartenanlagen L'Aquilas und entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jh. auf einem bis dahin weitgehend unbebauten Areal. Entlang der zentralen Fußgängerallee findest du das 1926 vollendete Monumento ai Caduti von Nicola D'Antino, umgeben von beeindruckenden Bauwerken verschiedener Epochen wie dem neoklassizistischen Emiciclo und der neorenaissance Chiesa di Cristo Re.
In den Hügeln der Abruzzen, auf 1280-1420 Metern Höhe, erstreckt sich die Riserva regionale Bosco di Sant'Antonio über 550 Hektar ursprünglichen Buchenwald. Der bereits in der Antike als heiliger Hain des Jupiter verehrte Wald wurde 1985 zum ersten Naturschutzgebiet der Region Abruzzo erklärt und ist heute Teil des Maiella-Nationalparks.
Die mächtige Renaissance-Festung Forte Spagnolo thront seit dem 16. Jh. über L'Aquila und beeindruckt mit ihrer quadratischen Anlage und vier wuchtigen Geschützbastionen. Als spanische Zwingburg erbaut und später als Residenz der Gouverneure genutzt, diente die Festung im Laufe ihrer Geschichte auch französischen Soldaten und deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg als Quartier. Heute beherbergt das von einem tiefen Wassergraben umgebene Bauwerk das Nationalmuseum von Abruzzo und fungiert als kulturelles Zentrum der Stadt. Der imposante Haupteingang mit seinem weißen Portal, geschmückt mit dorischen Säulen und dem habsburgischen Doppeladler, zeugt vom einstigen Machtanspruch der spanischen Krone.
Auf 2.143 Metern Höhe thront die Cima Blockhaus im Maiella-Massiv der Abruzzen, benannt nach einer österreichischen Militärstation aus dem 19. Jh. Von der einstigen Holzfestung, die hier zwischen 1863 und 1867 zur Bekämpfung des Brigantentums stand, sind heute nur noch die steinernen Fundamente zu sehen.
In der malerischen Pescara-Ebene der Abruzzen erwartet dich mit der Abbazia di San Clemente a Casauria eines der bedeutendsten Beispiele romanischer Architektur der Region. Die im 9. Jh. von Kaiser Ludwig II. gegründete Abtei beeindruckt durch ihre imposante dreibogige Eingangsfassade aus dem 12. Jh. und verbindet romanische mit gotischen Stilelementen.