Etwas ist schiefgelaufen!
Bitte habe etwas Geduld, während wir das Problem beheben
Top Sehenswürdigkeiten in Cagliari
Möchtest du leben wie die Einheimischen? Dann besuche die lebendige Atmosphäre des größten überdachten Marktes Italiens und einem der größten in ganz Europa! Auf über 8.000 Quadratmetern findest du im Erdgeschoss recht günstig frischen Fisch und Meeresfrüchte, während im Obergeschoss farbenfrohe Stände mit Obst, Gemüse, Käse und Fleisch locken.
Auf einem der sieben Hügel von Cagliari erwartet dich diese grüne Oase mit rund 22 Hektar Schatten spendender Aleppo-Kiefern, Olivenbäume und Steineichen. Hier kannst du den Blick über die Stadt und den Golf von Cagliari genießen, während dir Pfauen, Schildkröten und Katzen Gesellschaft leisten.
Diese prachtvolle Festungsanlage im Herzen von Cagliari ist im klassizistischen Stil erbaut und ein beliebtes Wahrzeichen von Cagliari. Errichtet zwischen 1896 - 1902 auf den mittelalterlichen Stadtmauern, besticht sie durch ihre monumentale Treppe, den Triumphbogen und die Passeggiata Coperta. Von der Umberto-I-Terrasse genießt du einen weiten Blick über die Stadt mit den Stadtteilen Marina und Stampace sowie dem Hafen.
Das Nationale Archäologiemuseum von Cagliari lädt dich auf eine Reise durch 7.000 Jahre sardische Geschichte ein. Inmitten der Altstadt, im Viertel Castello, liegt diese Schatzkammer mit ihrer beeindruckenden Sammlung: von filigranen Bronzestatuetten, Steinfiguren weiblicher Gottheiten, dem Nora-Stein bis zu den monumentalen Mont’e Prama-Skulpturen der Nuragischen Kultur.
Im grünen Herzen von Cagliari erstreckt sich der 25 Hektar große Parco di Monte Claro, dessen Geschichte bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht. Auf dem hügeligen Gelände findest du heute einen künstlichen See mit Wasservögeln, weitläufige Sportanlagen und verschiedene Erholungszonen für Jung und Alt.
Der Poetto ist mit 8 Kilometern Länge der Hauptstrand von Cagliari und wird wegen seiner enormen Kapazität auch "Strand der Hunderttausend" genannt. Zwischen der markanten Felsformation Sella del Diavolo und dem Margine Rosso gelegen, teilt sich der feinsandige Strand heute in zwei Abschnitte auf: den Poetto di Cagliari und den Poetto di Quartu Sant'Elena.
Die Kathedrale Santa Maria Assunta und Santa Cecilia thront im historischen Viertel Castello und erzählt die wechselvolle Geschichte Cagliaris durch ihre Architektur. Im 13. Jh. im pisanisch-romanischen Stil erbaut, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte umgebaut. Im 17. Jh. erhielt sie eine barocke Umgestaltung, bevor in den 1930er Jahren ihre neoromanische Fassade nach dem Vorbild des Doms von Pisa errichtet wurde.
Das 1993 eröffnete Teatro Lirico di Cagliari ist das wichtigste Opernhaus der sardischen Hauptstadt und wurde nach den Plänen von Luciano Galmozzi, Pierfrancesco Ginoulhiac und Teresa Ginoulhiac Arslan als moderner Bau aus Beton und Glas errichtet. Mit seinen 1.628 Sitzplätzen, verteilt auf einen Hauptsaal und zwei Balkone, bietet das Theater heute Raum für Opern-, Ballett- und Konzertaufführungen aller Art.
Im Herzen von Cagliari findest du die Giardini pubblici, eine knapp 2 Hektar große grüne Oase zwischen den Stadtvierteln La Vega und Castello. Der 1840 angelegte Park beherbergt rund 60 jahrhundertealte Bäume, darunter zwei beeindruckende Feigenbäume, die bereits seit über 125 Jahren hier wachsen.
Auf dieser mittelschweren Rundwanderung erreichst du den “Teufelssattel“ in etwa 30-40 Minuten, vorbei an Überresten eines nuraghe und alten Zisternen. Oben, auf dem 135 Meter hohen Kalksteinmassiv wirst du mit einem fantastischen 360°-Panorama belohnt, das weit über die Stadt und den Golf der Engel reicht. Die Legende erzählt, dass hier ein Kampf zwischen Engeln und Dämonen tobte – und der Teufel dabei seinen Sattel verlor.
Die Basilica di Nostra Signora di Bonaria thront malerisch auf einem Hügel mit Blick über Cagliari und das glitzernde Mittelmeer. Ihre Geschichte reicht bis ins 14. Jh. zurück, als eine Statue der Madonna auf wundersame Weise hier an Land gespült wurde. Die Basilika ist deshalb der Maria als Schutzpatronin der Insel und der Seefahrer gewidmet.
Im Herzen von Cagliari findest du den Parco di Terramaini, eine grüne Oase von über 11 Hektar, die auf dem Gelände des ehemaligen Monserrato-Flughafens entstanden ist. Der 2006 eröffnete Park wurde von den Ingenieuren Paolo Pintor und Raimondo Congiu gestaltet und bietet heute einen künstlichen See, der zur Heimat für rosa Flamingos geworden ist.
Im grünen Herzen von Cagliari erstreckt sich der 50.000 m² große Parco della Musica, ein moderner Kulturkomplex, der sich perfekt um das historische Teatro Lirico gruppiert. Seit seiner Eröffnung 2011 verbindet der Park geschickt Natur und Kultur mit einer musikalischen Fontäne, die sich zu den Klängen von Georg Friedrich Händel bewegt, und einem kleinen Holzsteg über einem künstlichen Wasserlauf.
Das Teatro Massimo in Cagliari blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: 1947 auf dem Gelände einer alten Dampfmühle von den Architekten Oddone Devoto und Emilio Stefano Garau fertiggestellt, war es mit seinen 2.700 Plätzen und einer 250 m² großen Bühne einst eines der bedeutendsten Theater Italiens.
Im ehemaligen städtischen Schlachthof aus dem 19. Jh. findest du heute eines der wichtigsten Kulturzentren Cagliaris. Das EXMA (EXhibiting and Moving Arts) beeindruckt mit seiner historischen Architektur, bei der besonders die marmornen Ochsenköpfe am Hauptgebäude und über dem Eingangsportal ins Auge fallen. Seit seiner Wiedereröffnung 1993 hat sich der weitläufige Komplex mit seinem großen Innenhof zu einer lebendigen Kulturstätte entwickelt. Hier erwarten dich das ganze Jahr über temporäre Ausstellungen, Konzerte, Filmvorführungen und bedeutende regionale Kulturfestivals.
Im historischen Viertel Borgo Sant'Elia erwartet dich das Lazzaretto di Cagliari, ein faszinierendes Gebäude aus dem 17. Jh., das ursprünglich als Quarantänestation und Krankenhaus für ansteckende Krankheiten diente.
Die Porta Cristina ist ein neoklassizistisches Stadttor in Cagliari, das dir den Zugang zum historischen Castello-Viertel ermöglicht. Das von Graf Carlo Pilo Boyl entworfene Bauwerk wurde 1825 unter König Carlo Felice von Savoyen errichtet und ersetzte das ältere Porta del Soccorso aus dem 17. Jh.
Hoch über Cagliari thront das imposante Castello di San Michele, eine Festungsanlage aus dem 12. Jh. mit drei charakteristischen Türmen und Wassergraben. Von seiner strategisch wichtigen Position aus diente es zunächst der Verteidigung der Stadt Santa Igia, bevor es zwischen 1350 und 1511 zum Wohnsitz der spanischen Adelsfamilie Carroz wurde.
Mitten im historischen Viertel Castello erhebt sich der Torre dell’Elefante, ein beeindruckender Verteidigungsturm aus dem Jahr 1307, der mit seiner schlichten pisanischen Architektur und einer kleinen Elefantenstatue an der Fassade die Blicke auf sich zieht. Auf einer Höhe von 31 Metern bietet der Turm fantastische Ausblicke auf die Stadt und den Hafen.
Auf dem Tuvixeddu-Hügel mitten in Cagliari erwartet dich die größte erhaltene punische Nekropole der Welt, deren Geschichte bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Zwischen dem 6. und 3. Jh. v. Chr. legten die Karthager hier ein weitläufiges Gräberfeld an, das später auch von den Römern genutzt wurde. Die kunstvoll in den Kalkstein gehauenen Grabkammern, darunter die bemerkenswerte Tomb of the Ureo, sind über in den Fels geschlagene Schächte zugänglich. Nach einer bewegten Geschichte, die von mittelalterlicher Wohnnutzung bis hin zum industriellen Steinabbau im 20. Jh. reicht, ist die Nekropole seit 2014 dauerhaft für Besucher geöffnet.
In einer malerischen Bucht, nur 4 km vom Zentrum Cagliaris entfernt, erwartet dich der Strand von Calamosca. Die kleine Bucht wird von Klippen im Westen und dem Hügel von Sant'Elia im Osten eingerahmt, was für ein besonders geschütztes Ambiente sorgt.
Die Basilica di San Saturnino ist ein kleines Juwel frühchristlicher Architektur mitten im Herzen von Cagliari. Erbaut zwischen dem 4. und 6. Jh. n. Chr. über den Resten einer antiken Nekropole, ist sie die älteste Kirche der Stadt. Mit ihrem schlichten, minimalistischen Stil strahlt die Basilika eine erfrischende Ruhe aus – ein starker Kontrast zu den oft reich bestückten Kirchen Italiens.
Im historischen Stampace-Viertel von Cagliari erstreckt sich auf 5 Hektar der 1866 von Patrizio Gennari gegründete botanische Garten der Universität. Zwischen mediterraner Vegetation und über 1.000 Sukkulenten entdeckst du hier auch bedeutende archäologische Überreste aus der Römerzeit, darunter einen antiken Brunnen und Teile des römischen Aquädukts.
Mitten zwischen Cagliari und der Strandpromenade von Poetto erstreckt der Molentargius-Saline Regionalpark, ein einzigartiges Feuchtgebiet mit einer Fläche von etwa 1.600 Hektar. Die Hauptattraktion? Die prächtigen rosa Flamingos, die hier das ganze Jahr über zu sehen sind, am meisten aber im Juni.
Im Herzen des historischen Castello-Viertels von Cagliari erhebt sich der Palazzo Regio, der seit dem 14. Jh. die Geschichte Sardiniens maßgeblich geprägt hat. Als ehemaliger Vizekönigssitz und zeitweiliges Exil der königlichen Familie beherbergt der auch als Palazzo Viceregio bekannte Prachtbau heute die Präfektur der Metropolitanstadt Cagliari.
Im Herzen des Viertels Stampace erwartet dich die barocke Chiesa di Sant'Efisio, die Ende des 18. Jh. über den Fundamenten einer Kirche aus dem 13. Jh. neu errichtet wurde. Der einschiffige Bau mit je drei Seitenkapellen beherbergt die Reliquien des Sant'Efisio, des meistverehrten Heiligen Cagliaris, in einem hölzernen Schrein auf dem Hauptaltar aus mehrfarbigem Marmor. Die Kirche steht der Überlieferung nach über einem unterirdischen Gefängnis, in dem Sant'Efisio vor seiner Hinrichtung eingekerkert war. Jedes Jahr im Mai wird die Statue des Heiligen aus dem 17. Jh. in einer feierlichen Prozession nach Nora getragen.
Hoch über Cagliari thront auf dem Sant'Elia-Hügel in 94 Metern Höhe das Fortino di Sant'Ignazio, eine geschichtsträchtige Festungsanlage aus dem späten 18. Jh. Die ursprünglich zur Abwehr französischer Angriffe errichtete Befestigung wurde zwischen 1793 und 1798 auf den Überresten einer alten spanischen Kanonenfestung erbaut, kam aber nie zum militärischen Einsatz.
In der Chiesa di San Michele erwartet dich eines der bedeutendsten Barockbauwerke Sardiniens, das zwischen 1674 und 1712 von Jesuiten errichtet wurde. Die markante Fassade mit ihrer dreistufigen Struktur und die achteckige Kuppel prägen das äußere Erscheinungsbild der Kirche, während dich im Inneren eine überwältigende Fülle an Skulpturen, Stuckarbeiten und farbigem Marmor erwartet.
Die imposante Collegiata di Sant'Anna thront mit ihrer konkaven Barockfassade und zwei Glockentürmen über einer monumentalen Freitreppe im historischen Stampace-Viertel von Cagliari. Der Bau der Kirche zog sich von 1785 bis 1906 so lange hin, dass die Redewendung "Sa fabbrica de Sant'Anna" im lokalen Dialekt noch heute für scheinbar endlose Projekte steht.
In der schlichten Chiesa dei Cappuccini aus dem 16. Jh. findest du eine beeindruckende Kombination aus historischer Architektur und spiritueller Bedeutung. Die dem heiligen Antonius von Padua geweihte Kirche beherbergt in ihrem dreischiffigen Inneren das Heiligtum des heiligen Ignatius von Laconi, einen im 20. Jh. errichteten Sanctuary mit romanisch-byzantinischen Elementen.
Unter dem modernen Cagliari verbirgt sich die einstige Hauptstadt des Giudicato von Cagliari - Santa Igia, die vom 9. Jh. bis zu ihrer Zerstörung 1258 etwa 15.000 Einwohner zählte. Die bedeutende mittelalterliche Stadt wurde Ende des 12. Jh. von Guglielmo I Salusio IV nach einem genuesischen Angriff befestigt, bevor sie 1258 durch pisanische Truppen dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Der imposante Palazzo Civico - auch als Palazzo Bacaredda bekannt - dient seit 1896 als Rathaus von Cagliari und besticht durch seine Mischung aus neugotischem und Art Nouveau Stil.
Im historischen Zentrum von Cagliari erhebt sich der Palazzo Boyl, einer der bedeutendsten historischen Bauten der Stadt, den Carlo Pilo Boyl 1840 im neoklassizistischen Stil errichten ließ. Der markante Palast besticht durch seine prachtvolle Marmorbalustrade, die von vier Jahreszeiten-Statuen geschmückt wird und in der Mitte das komplexe Familienwappen mit Elementen der Pilo-, Boyl- und aragonischen Wappen trägt.
Der mächtige Torre di San Pancrazio thront als höchster Turm über Cagliari und bietet dir einen spektakulären Rundumblick über Stadt und Umland. Der von Giovanni Capula im Jahr 1305 errichtete Wehrturm aus weißem Kalkstein diente ursprünglich der Verteidigung gegen genuesische und maurische Angriffe, bevor er in der aragonischen Zeit als Gefängnis genutzt wurde.
Im Herzen des historischen Castello-Viertels von Cagliari erhebt sich der Palazzo di Città, dessen Geschichte bis ins 14. Jh. zurückreicht. Der im 18. Jh. im piemontesischen Barockstil umgestaltete Palast diente jahrhundertelang als Rathaus und später als Konservatorium, bevor er 2009 nach umfangreicher Restaurierung wiedereröffnet wurde.
In den öffentlichen Gärten von Cagliari erwartet dich die Galleria comunale d'arte, Sardiniens erstes städtisches Museum, das 1933 auf Initiative des Malers Filippo Figari eröffnet wurde. Das imposante Gebäude, ursprünglich ein Militärarsenal aus dem späten 18. Jh., besticht durch seine klassizistische Fassade aus dem Jahr 1828.
Hoch über dem geschäftigen Marina-Viertel von Cagliari erhebt sich die Chiesa di Sant'Eulalia, eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Sardiniens aus dem 14. Jh. Die ursprünglich im katalanisch-gotischen Stil erbaute Kirche wurde im 17. und 18. Jh. mit barocken Elementen bereichert und präsentiert sich heute nach umfangreichen Restaurierungen in ihrer vollen Pracht.
In den Kalksteinfelsen des antiken Cagliari geschlagen, zeugt das römische Amphitheater noch heute von der einstigen Bedeutung der sardischen Hauptstadt. Der im 1./2. Jh. errichtete Bau bot bis zu 10.000 Zuschauern Platz für Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und Theateraufführungen.
In der Basilica di Santa Croce im Castello-Viertel von Cagliari entdeckst du ein faszinierendes Stück Geschichte: Was heute als katholische Kirche dient, war bis 1492 die Hauptsynagoge des jüdischen Viertels.
Die Chiesa di San Domenico im Villanova-Viertel von Cagliari vereint auf beeindruckende Weise die Reste einer gotisch-katalanischen Kirche mit moderner Nachkriegsarchitektur. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Jahr 1943 wurde sie von Architekt Raffaello Fagnoni zwischen 1952 und 1954 neu errichtet, wobei die ursprüngliche Kirche als Cripta di San Domenico erhalten blieb. Der markante Bau aus weißem Bonaria-Kalkstein besticht durch seine schlichte Hauptfassade mit drei hohen Portalen, einen imposanten Glockenturm und eine einzigartige elliptische Kuppel. Im Inneren erinnern sich kreuzende Betonrippen an der Decke an die sternförmigen Gewölbe der ursprünglichen gotischen Kirche, während im erhöhten Presbyterium ein Keramikmosaik des heiligen Dominikus und eine Orgel aus den 1950er Jahren den Raum dominieren.
Die Chiesa dei Santi Giorgio e Caterina in Cagliari verbindet auf beeindruckende Weise historisches Erbe mit moderner Architektur. Der achteckige Kirchenbau mit seinen hohen parabolischen Bögen entstand 1957 als Nachfolgebau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Originalkirche aus dem 17. Jh.
Der imposante Palazzo Legione Carabinieri Sardegna in Cagliaris Villanova-Viertel ist seit 1933 der Hauptsitz der sardischen Carabinieri und ein beeindruckendes Beispiel monumentaler Architektur der Insel.
Nur wenige Kilometer von Cagliari entfernt erstreckt sich mit dem Stagno di Cagliari eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Europas, dessen Geschichte bis ins 8. Jh. v. Chr. zurückreicht. Die einst 40 km² große Lagune ist heute zwar durch Industrialisierung auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Größe geschrumpft, beherbergt aber noch immer eine beeindruckende Artenvielfalt.
Die imposante Villa Devoto dient heute als Sitz der Präsidentschaft der Autonomen Region Sardinien und beherbergt gleichzeitig eine beeindruckende Kunstsammlung mit Werken sardischer Künstler wie Pinuccio Sciola und Foiso Fois.
Die Chiesa di San Giacomo zählt zu den vier ältesten Pfarrkirchen Cagliaris und prägt seit dem 14. Jh. das historische Villanova-Viertel. Der imposante gotische Glockenturm aus dem 15. Jh. ragt 30 Meter in die Höhe, während die neoklassische Fassade, entworfen von Gaetano Cima, aus dem 19. Jh. stammt.
In der Chiesa di San Lucifero im Villanova-Viertel von Cagliari begegnest du einem bemerkenswerten Kirchenbau aus dem 17. Jh., der auf den Fundamenten einer frühchristlichen Nekropole errichtet wurde. Die zwischen 1646 und 1682 erbaute Kirche verdankt ihren Namen der spektakulären Entdeckung der Reliquien des San Lucifero im Jahr 1623, die man hier in einem Sarkophag fand.
Der 1988 eingeweihte Palazzo del Consiglio regionale della Sardegna ist der markante Sitz des sardischen Regionalparlaments, der mit seiner Fassade aus Sichtbeton und getöntem Glas einen bewussten Kontrast zur historischen Altstadt von Cagliari setzt. Das sechsgeschossige Gebäude wurde nach jahrzehntelanger Planungsphase auf einem 3.200 m² großen Areal errichtet und besticht durch seine einzigartige Architektur mit einem über der Via Sardegna schwebenden Plenarsaal.
Die Piazza Yenne im historischen Viertel Stampace ist einer der wichtigsten Plätze Cagliaris, der im Jahr 1822 zu Ehren von König Carlo Felice angelegt wurde. An der Kreuzung mehrerer Hauptstraßen gelegen, wurde der ursprünglich als Piazza San Carlo bekannte Platz später nach dem Vizekönig Marquis Ettore Veuillet d'Yenne umbenannt.
Die im 17. Jh. erbaute Chiesa di San Bartolomeo im historischen Viertel von Cagliari diente einst als Sitz der Metzgerzunft. Die schlichte Fassade mit Glockenturm wird von einem im 18. Jh. im piemontesischen Barockstil erneuerten Portal geziert.
Auf der Bastion Santa Croce thront das imposante Gebäude des Ghetto degli Ebrei, das trotz seines irreführenden Namens ursprünglich als Militärkaserne errichtet wurde. Die 1738 erbaute Caserma San Carlo diente zunächst den Dragoni di Sardegna als Unterkunft, bevor sie Ende des 19. Jh. zu einer Unterkunft für arme Familien umfunktioniert wurde. Nach schweren Kriegsschäden im Jahr 1943 und aufwendiger Restaurierung öffnete das Gebäude im Jahr 2000 als Kulturzentrum seine Pforten. Interessanterweise befand sich das tatsächliche jüdische Viertel, die Giudaria, in unmittelbarer Nähe - dessen Geschichte jedoch bereits 1492 mit der Vertreibung der jüdischen Gemeinde endete.