Etwas ist schiefgelaufen!
Bitte habe etwas Geduld, während wir das Problem beheben
Top Sehenswürdigkeiten in Molise
Die majestätische Basilica Santuario di M.S. Addolorata in Castelpetroso zählt zu den bedeutendsten katholischen Pilgerstätten der Region Molise, deren Geschichte auf eine Marienerscheinung im Jahr 1888 zurückgeht. Der neogotische Bau mit seiner markanten Dreifach-Fassade und den beiden Glockentürmen wurde zwischen 1890 und 1975 errichtet und beeindruckt durch seinen achteckigen Grundriss mit zentraler Kuppel.
Das markante Kastell aus dem 13. Jh. thront als Wahrzeichen über der mittelalterlichen Altstadt von Termoli und geht auf Kaiser Friedrich II. von Schwaben zurück. Der quadratische Festungsbau mit seinen vier Ecktürmen wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut - vom normannischen Wehrturm aus dem 12. Jh. bis zur Anpassung an Feuerwaffen im 15. Jh.
In der malerischen Provinz Isernia erwartet dich mit der Abbazia di San Vincenzo al Volturno ein faszinierendes Zeugnis benediktinischer Klostergeschichte, das seine Wurzeln bis ins 8. Jh. zurückverfolgt. Die von drei Adeligen aus Benevento gegründete Abtei entwickelte sich zu einer regelrechten Kleinstadt, die in ihrer Blütezeit im 9. Jh. 350 Mönche beherbergte.
Die im 11. Jh. über einem heidnischen Tempel errichtete Cattedrale di Santa Maria della Purificazione vereint auf beeindruckende Weise romanisch-apulische und gotische Stilelemente in ihrer 22 Meter hohen Fassade. In der Krypta der Kathedrale, die im 12. und 13. Jh. ihre heutige Form erhielt, findest du neben kunstvollen Skulpturfragmenten und einem romanischen Mosaikboden auch besondere Reliquien: den Schädel des heiligen Timotheus und die Gebeine des Stadtpatrons San Basso.
Hoch über dem Trigno-Tal thronend, erwartet dich auf 966 Metern das Santuario Italico - eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Samniten-Kultur. Der weitläufige Komplex, der erst 1858 entdeckt wurde, diente nicht nur als Heiligtum der Göttin Victoria, sondern auch als politisches Zentrum für Senatsversammlungen. Das Herzstück der Anlage bilden ein außergewöhnlich gut erhaltenes Theater aus dem späten 2. Jh. v. Chr. und ein imposanter Tempel mit drei Zellen - eine architektonische Besonderheit der italischen Baukunst. In der abgeschiedenen Lage fernab der Hauptstraßen findest du heute eine faszinierende Mischung aus italischen und hellenistischen Bauelementen, die von der einstigen Macht des samnitischen Staates zeugen.
Die Fontana Fraterna ist eine historische Brunnenanlage mit sechs Wasserspeiern im Herzen von Isernia, die durch ihre ungewöhnliche Loggia-Form und die Verwendung von Kalksteinblöcken aus verschiedenen Epochen besticht. Der 1835 von der Adelsfamilie Rampini errichtete Brunnen überlebte eine bewegte Geschichte, einschließlich schwerer Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg, und steht heute wieder an seinem ursprünglichen Standort auf der Piazza Celestino V.
In den Apenninen von Molise erwartet dich mit der Riserva naturale Montedimezzo ein 276 Hektar großes Naturschutzgebiet, das einst als Jagdrevier der Bourbonen diente. Nach der italienischen Einigung ging das Gebiet in Staatsbesitz über und wird heute vom Landwirtschaftsministerium verwaltet.
Hoch über der Stadt Campobasso thront das Castello Monforte, ein nationales Monument mit bewegter Geschichte seit dem 14. Jh. Nach dem verheerenden Erdbeben von 1456 wurde die Festung von Nicola II Monforte wieder aufgebaut und spielte eine wichtige Rolle in den Machtkämpfen zwischen Giovanni II und Ferdinand I.
Im Museo nazionale del paleolitico di Isernia erwartet dich eine faszinierende Zeitreise zu einer der ältesten menschlichen Siedlungsspuren Europas. Der 1999 eröffnete Museumskomplex präsentiert bedeutende Funde der archäologischen Stätte La Pineta, die 1978 zufällig bei Straßenbauarbeiten entdeckt wurde und ein erstaunliches Alter von 736.000 Jahren aufweist.
Im Herzen der italienischen Stadt Isernia erhebt sich der Duomo di Isernia, eine beeindruckende Kathedrale, die auf den Fundamenten eines antiken römischen Tempels erbaut wurde. Der heutige Bau vereint barocke und klassizistische Elemente und besticht durch seinen einzigartigen Glasboden, der dir einen direkten Blick auf die archäologischen Ausgrabungen darunter ermöglicht.
In der italienischen Region Molise erwartet dich mit Saepinum eine der besterhaltenen römischen Stadtanlagen, die sich über 12 Hektar erstreckt und von einer imposanten Stadtmauer mit vier monumentalen Toren umgeben ist.
Die imposante Basilica Concattedrale di Santa Maria Assunta e San Pardo in Larino vereint romanische und gotische Architekturelemente zu einem beeindruckenden Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Der im 13. Jh. errichtete und 1319 geweihte Dom wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, wobei besonders die barocken Ergänzungen und der im 16. Jh. hinzugefügte Glockenturm das heutige Erscheinungsbild prägen.
Hoch über dem historischen Zentrum von Gambatesa thront das gut erhaltene Castello di Capua, das im Laufe der Jahrhunderte vom mittelalterlichen Wehrbau zum Renaissance-Palast umgestaltet wurde. Die quadratische Anlage mit ihren Ecktürmen und Zinnen erhielt im 15. und 16. Jh. durch die Familie di Capua elegante Renaissance-Elemente wie ein rustiziertes Portal und eine dreibogige Loggia.
In der italienischen Region Molise erstreckt sich die Riserva Naturale Collemeluccio e Montedimezzo, ein 347 Hektar großes UNESCO-Biosphärenreservat, das für seinen gut erhaltenen Weißtannenbestand bekannt ist. Die Geschichte des Gebiets reicht bis ins 17. Jh. zurück, als es sich im Besitz des Herzogs D'Alessandro von Pescolanciano befand, bevor es 1971 unter Naturschutz gestellt wurde.
Im historischen Castello Pandone in Venafro erwartet dich ein faszinierendes Doppelerlebnis: Die mittelalterliche Burg selbst ist Museum und beherbergt zugleich eine bedeutende Kunstsammlung. Die Geschichte der Anlage reicht bis ins 10. Jh. zurück, wobei Graf Enrico Pandone sie im 15. Jh. zu einer repräsentativen Residenz umgestaltete, deren prachtvolle Pferdefresken noch heute zu bewundern sind.
Im Herzen der italienischen Apenninen erhebt sich das Matese-Massiv mit seinem höchsten Gipfel Monte Miletto auf 2050 Meter - ein geschichtsträchtiges Bergland zwischen den Regionen Molise und Kampanien. Hier findest du nicht nur einen natürlichen Gletschersee und zwei Stauseen, sondern auch eine beeindruckende Naturkulisse mit Buchenwäldern und einer vielfältigen Tierwelt, zu der auch der wieder heimisch gewordene Apennin-Wolf gehört.
Der Lago di Guardialfiera ist ein künstlicher Stausee aus den 1960er und 70er Jahren, der durch die Aufstauung des Biferno-Flusses entstand und heute die umliegenden Gemeinden mit Trinkwasser versorgt. Mit einer Fläche von 7,45 km² und Tiefen von bis zu 20 Metern bietet der See einen beliebten Anlaufpunkt für Sportfischer, die hier mit gültiger Lizenz verschiedene heimische Fischarten wie Döbel, Schleie und Hecht fangen können.
Im historischen Palazzo De Utris aus dem 15. Jh. erwartet dich eine eindrucksvolle Sammlung zur Geschichte der Gustav-Linie - der deutschen Verteidigungsstellung aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Museum dokumentiert die heftigen Kämpfe des Winters 1943/44 anhand seltener Originalfunde wie Waffen, Ausrüstung und persönlicher Gegenstände der Soldaten.
In der italienischen Kleinstadt Rocchetta a Volturno erwartet dich das 2010 eröffnete Museo internazionale delle guerre mondiali, das auf 900 Quadratmetern die Geschichte der beiden Weltkriege dokumentiert. In der umfangreichen Ausstellung findest du original erhaltene Uniformen und militärische Ausrüstung, während ein spezieller "Technik-Raum" über 150 verschiedene Waffen aus den Streitkräften des 20. Jh. präsentiert. Das Museum verfügt zudem über eine Bibliothek mit historischer Fachliteratur und arbeitet eng mit der Italienischen Gesellschaft für Militärgeschichte zusammen. Regelmäßig finden hier auch öffentliche Buchpräsentationen und wissenschaftliche Seminare statt.
Die Cattedrale della Santissima Trinità ist die bedeutendste katholische Kirche in Campobasso und wurde ursprünglich 1504 von Feudalherr Andrea de Capoa außerhalb der Stadtmauern gegründet. Nach ihrer Zerstörung durch ein Erdbeben 1805 erhielt sie durch Bernardino Musenga ihre heutige neoklassizistische Gestalt mit imposantem Säulenportikus und wurde 1829 wiedereröffnet.
Die ehemalige Abteikirche Chiesa di Santa Maria della Strada liegt in der Gemeinde Matrice bei Campobasso und wurde im August 1148 von Erzbischof Pietro II. von Benevento geweiht. Ihre frühe Geschichte ist eng mit dem Erzbistum Benevento verbunden, wie eine päpstliche Auflistung von 1153 unter Papst Anastasius IV. belegt.
An der Grenze zwischen Puglia und Molise erstreckt sich der Lago di Occhito, ein beeindruckendes Stausee-Projekt am Fortore-Fluss. Mit einer Wasserfläche von 13 Quadratkilometern und einem Fassungsvermögen von 210 Millionen Kubikmetern zählt er zu den bedeutendsten Wasserreservoirs der Region. Der See, der sich über etwa 10 Kilometer entlang der Regionalgrenze erstreckt, ist sowohl von Carlantino in Puglia als auch von Colletorto in Molise aus zugänglich. Acht Gemeinden in den Provinzen Foggia und Campobasso teilen sich die Uferregionen des Sees, der das lokale Mikroklima durch erhöhte Luftfeuchtigkeit spürbar beeinflusst.
Im Museo dei Misteri in Campobasso erlebst du die faszinierende Geschichte des wichtigsten Stadtfestes, das seit 1768 jährlich am Fronleichnamstag gefeiert wird. Die 13 beeindruckenden Festival-Konstruktionen des Bildhauers Paolo Saverio Di Zinno, die zwischen 340 und 644 Kilogramm wiegen und biblische Szenen darstellen, sind das Herzstück des 2006 eröffneten Museums.
Im historischen Zentrum von Campobasso erwartet dich im altehrwürdigen Palazzo Mazzarotta ein faszinierender Einblick in die Geschichte des antiken Samnium. Das 1881 gegründete Museum präsentiert seine archäologischen Schätze in thematisch und chronologisch geordneten Räumen, die dich von der Vorgeschichte bis ins frühe Mittelalter führen.
In der italienischen Kleinstadt Trivento erhebt sich die Cattedrale dei Santi Nazario, deren Geschichte bis ins 11. Jh. zurückreicht und die auf den Überresten eines römischen Tempels erbaut wurde. Die dreischiffige Kathedrale besticht durch ihre neoklassizistische Fassade von 1905 und beeindruckt im Inneren mit kunstvollen Stuckaturen aus dem 18. Jh.
Im antiken Stadtgebiet von Saepinum erwartet dich mit dem Teatro romano das besterhaltene und monumentalste Bauwerk der archäologischen Stätte. Das im frühen 1. Jh. n. Chr. aus lokalem Kalkstein errichtete Theater bot mit seiner durchdachten Sitzordnung einst Platz für etwa 3.000 Zuschauer.
In der Krypta des Bischofs Epifanio der Abtei San Vincenzo al Volturno erwartet dich einer der bedeutendsten Freskenschätze des frühmittelalterlichen Europas. Die beeindruckenden Wandmalereien aus dem 9. Jh. entstanden unter der Leitung der Beneventanischen Miniaturmalerei-Schule und zeigen biblische Szenen wie die Kreuzigung, die Verkündigung sowie das Martyrium der Heiligen Lorenzo und Stefano.
In der italienischen Region Molise erwartet dich mit Larinum eine archäologische Stätte, deren Geschichte bis ins 4. Jh. v. Chr. zurückreicht. Das einstige römische Handelszentrum beeindruckt besonders durch sein gut erhaltenes römisches Amphitheater und die Überreste prächtiger Thermen mit farbenfrohen Mosaiken, die Fantasie- und Meerestiere zeigen. Die systematischen Ausgrabungen seit den 1970er Jahren haben eine durchgehende Besiedlung vom Neolithikum bis zur Römerzeit nachgewiesen, wobei die Stadt als "res publica Larinatium" sogar eigene Münzen prägen durfte.