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Top Sehenswürdigkeiten in Altaussee
Der See, im Herzen des steirischen Salzkammerguts, ist einer dieser Orte, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Eingerahmt von den Gipfeln des Loser und der Trisselwand, besticht er mit seinen naturbelassenen Ufern, glasklarem Wasser und einer Ruhe, die ansteckend wirkt. Ob du den gemütlichen, 7,5 km langen Rundweg entlangschlenderst, an den kleinen Badestegen ins Wasser springst oder den See bei einer Fahrt mit einem solarbetriebenen Katamaran erkundest – hier liegt der Fokus auf den kleinen Dingen, die die Seele füllen.
Die dem heiligen Ägidius geweihte Pfarrkirche Altaussee thront als denkmalgeschütztes Wahrzeichen im Zentrum des steirischen Salzortes. Ihre Geschichte reicht bis ins späte 12. Jh. zurück, wobei die erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1224 stammt und sie durch Maria Theresia 1770 zur eigenständigen Vikariatskirche erhoben wurde.
Mit seiner markanten, burgähnlichen Gipfelform ist der Loser das Wahrzeichen des Ausseerlandes und bietet dir einen grandiosen Rundblick über das Tote Gebirge und den gletscherbedeckten Dachstein. Die 1972 eröffnete Loser-Panoramastraße führt dich bequem auf 1600 Meter Höhe, wo ein großer Parkplatz und die Loser-Alm auf dich warten.
Im Salzbergwerk Altaussee erwartet dich ein bewegendes Kapitel der Geschichte: Von 1943 bis 1945 lagerten die Nationalsozialisten hier das größte Depot geraubter Kunstschätze Europas mit über 6.500 Gemälden und weiteren wertvollen Kulturgütern im Gesamtwert von 3,5 Milliarden US-Dollar.
Der Schönberg (2093 m) erhebt sich als höchster Gipfel des westlichen Toten Gebirges markant an der Grenze zwischen der Steiermark und Oberösterreich. Mit seinem charakteristischen Doppelgipfel, der sich aus Dachsteinkalk der oberen Trias aufbaut, präsentiert er sich Wanderern mit einer steilen Nordwand und einem mit Latschen bewachsenen Südhang.
Auf 1.535 Metern Höhe erwartet dich im Toten Gebirge der kristallklare Wildensee, dessen Wasser Trinkwasserqualität besitzt. Der 6,7 Hektar große Bergsee wird von steilen Felswänden umgeben, bietet aber an seiner Südostseite auch sandige Ufer zum Verweilen.
Der markante Sandling (1717 m) am Südwestrand des Toten Gebirges beherbergt die größten Salzlagerstätten Österreichs, die bereits seit dem 12. Jh. abgebaut werden. Auf seiner Südseite wurden sogar Überreste einer römischen Siedlung aus dem 2. bis 4. Jh. entdeckt - ein Beleg für die frühe Bedeutung des Berges, den die Einheimischen liebevoll "Soizbärig" nennen.
Hoch über Altaussee thront die Ruine der einzigen größeren mittelalterlichen Wehranlage des Ausseerlandes. Die um 1250 von Erzbischof Philipp von Spanheim errichtete Burg Pflindsberg diente ursprünglich der Sicherung der nahegelegenen Salzbergwerke und entwickelte sich im späten 13. Jh. zu einer wichtigen Grenzfestung der Steiermark.
Eingebettet in die raue Bergwelt des Toten Gebirges findest du auf 1.643 Metern Höhe den Augstsee, einen ursprünglichen Karstsee der Steiermark. Als Teil des Naturschutzgebiets Totes Gebirge West bietet der See im Sommer nicht nur angenehme Badetemperaturen bis 20°C, sondern ist auch Heimat seltener Fischarten und wichtiger Laichplatz für Frösche und Kröten.
Im charmanten Zentrum von Altaussee entdeckst du ein besonderes Museum, das sich der reichen Literaturgeschichte der Region widmet. Seit 2005 ist das Literaturmuseum im historischen Kur- und Amtshaus beheimatet, wo du auf den Spuren bedeutender Autoren wie Hugo von Hofmannsthal, Friedrich Torberg und Jakob Wassermann wandelst.
Die Villa Kremenezky, ein historisches Sommerhaus aus dem 19. Jh., thront inmitten des idyllischen Kremenezky-Parks im Zentrum von Fischerndorf bei Altaussee.
Die Steinbrückenhöhle ist Teil des gewaltigen Schwarzmooskogel-Höhlensystems, das mit über 126 Kilometern Gesamtlänge zu den 17 längsten Höhlensystemen der Welt zählt. Die 1999 von britischen Höhlenforschern entdeckte Höhle verdankt ihren Namen einem natürlichen Felsbogen in der Nähe und erstreckt sich über eine beeindruckende Tiefe von 622 Metern.