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Top Sehenswürdigkeiten in Innsbruck
Einst von Erzherzog Ferdinand II. als eines der ersten Museen der Welt konzipiert, beeindruckt Schloss Ambras heute mit seinen wunderschönen Renaissance-Gebäuden, dem prächtigen Spanischen Saal und einer einzigartigen Kunst- und Wunderkammer. Du kannst hier nicht nur auf Spurensuche der Habsburger Dynastie gehen, sondern auch den weitläufigen Schlosspark genießen – ein wahrer Schatz in den Tiroler Bergen.
Das Goldene Dachl ist mehr als nur ein funkelndes Wahrzeichen – es ist ein faszinierendes Stück Geschichte, das die Stadt seit über 500 Jahren prägt. 1497 im Auftrag von Kaiser Maximilian I. errichtet, besticht der prächtige spätgotische Erker mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln, die noch heute im Sonnenlicht funkeln. Die reich verzierten Reliefs, gestaltet von Nikolaus Türing d. Ä. und Jörg Kölderer, zeigen Maximilian mit seinen beiden Gemahlinnen, Maria von Burgund und Bianca Maria Sforza, sowie fröhliche Szenen wie tanzende Moriskentänzer.
Von der Innsbrucker Innenstadt bringt dich die Nordkettenbahn in drei Etappen hinauf zum Hafelekar auf 2.256 Meter - zunächst mit der futuristischen Standseilbahn und dann über zwei Seilbahnabschnitte. Die von Zaha Hadid designten modernen Stationen der Hungerburgbahn kontrastieren dabei eindrucksvoll mit den historischen Bauten aus den 1920er Jahren, als die Anlage erstmals in Betrieb ging.
Im Herzen Innsbrucks findest du den Hofgarten, eine grüne Oase mit rund 600-jähriger Geschichte, die sich von einer Auenlandschaft über einen Renaissance- und Barockgarten bis zum heutigen englischen Landschaftspark entwickelt hat.
Auf 750 Metern Höhe über dem Meeresspiegel erwartet dich einer der höchstgelegenen Zoos Europas, der sich ganz der alpinen Tierwelt verschrieben hat. Der 1962 von Hans Psenner gegründete Alpenzoo Innsbruck beherbergt heute rund 2000 Tiere aus 150 Arten des Alpenraums und verfügt über das nach eigenen Angaben größte Kaltwasser-Aquarium der Welt.
Der mächtige Dom zu St. Jakob prägt seit dem 13. Jh. das Stadtbild von Innsbruck und wurde 1964 zur Bischofskirche erhoben. In seinem barocken Inneren beeindrucken vor allem die Deckenfresken von Cosmas Damian Asam und das berühmte "Mariahilf"-Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren, das die Kirche seit 1650 zu einem bedeutenden Wallfahrtsort macht.
Die Triumphpforte am südlichen Ende der Maria-Theresien-Straße zählt zu den markantesten Wahrzeichen Innsbrucks. Der steinerne Triumphbogen wurde 1765 anlässlich der Hochzeit von Erzherzog Leopold, dem Sohn Maria Theresias, mit der spanischen Prinzessin Maria Ludovica errichtet.
Die Hofburg in Innsbruck zählt neben der Hofburg Wien und Schloss Schönbrunn zu den drei bedeutendsten historischen Machtzentren Österreichs. Was im späten 15. Jh. als mittelalterliche Burg unter Herzog Sigmund dem Münzreichen begann, wurde unter Kaiserin Maria Theresia zwischen 1754 und 1770 zu einem prachtvollen Rokoko-Palast umgestaltet.
In der majestätischen Hofkirche aus dem 16. Jh. erwartet dich eines der bedeutendsten Grabdenkmäler Europas - das leere Kaisergrab von Maximilian I., umgeben von 28 lebensgroßen Bronzefiguren, die als "Schwarze Mander" bekannt sind.
Die Inntalkette, auch als Nordkette bekannt, ist die südlichste und kürzeste der vier Gebirgsketten im Karwendel, die sich majestätisch über dem Inntal erhebt. Mit dem Kleinen Solstein (2637 m) als höchstem Gipfel bietet sie dank der Nordkettenbahn einen bequemen Zugang zu vielfältigen Outdoor-Aktivitäten. Hier findest du einige der anspruchsvollsten Freeride-Mountainbike-Trails Europas, beliebte Klettersteige und im Winter ein attraktives Skigebiet. Mehrere Berghütten wie das Solsteinhaus oder die Pfeishütte dienen als Stützpunkte für mehrtägige Touren, während der Goetheweg eine der beliebtesten Wanderrouten der Region darstellt.
Im dunklen Oktagon des Treibhaus erwartet dich eines der wichtigsten Kulturzentren Innsbrucks, das seit 1981 Jazz, Weltmusik, Kabarett und Theater unter einem Dach vereint. Das von Rainer Köberl, Raimund Rainer und Gerhard Manzl entworfene Gebäude liegt seit 1986 in der Angerzellgasse nahe der Innsbrucker Altstadt und wird bis heute von seinem Gründer Norbert K. Pleifer geleitet.
Die Patscherkofelbahn verbindet seit 2017 den Innsbrucker Stadtteil Igls mit dem Gipfel des Patscherkofels und ersetzt dabei die historische Seilbahn von 1928, die einst die längste Österreichs war. Mit einer Kapazität von 2.000 Personen pro Stunde bringt dich die moderne Gondelbahn heute sowohl zu den Skipisten im Winter als auch zu den Wanderwegen im Sommer. Die Bergstation empfängt dich mit dem Restaurant Das Kofel, während die technisch bemerkenswerte Trassenführung eine Hochspannungsleitung überquert. Für die Olympischen Winterspiele 1964 wurde die ursprüngliche Bahn bereits modernisiert, bevor sie nach fast 90 Jahren Betrieb der heutigen Anlage weichen musste.
Im modernen Museumsbau am Bergisel erwartet dich das beeindruckende Riesenrundgemälde der Schlacht am Bergisel von 1809, das sich über 1000 Quadratmeter Leinwand erstreckt. Das 2011 eröffnete Museum verbindet sich unterirdisch mit dem Kaiserjägermuseum und präsentiert in der Dauerausstellung "Schauplatz Tirol" die Geschichte des Landes in den Themenbereichen Religion, Natur, Politik und Mensch.
Im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum erwartet dich eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Westösterreichs, die von Rembrandt bis Gustav Klimt reicht. Das imposante Gebäude im Neo-Renaissance-Stil wurde 1845 von Erzherzog Johann eröffnet und beherbergt heute sieben verschiedene Sammlungen zur Geschichte, Kultur und Kunst Tirols.
Mitten in der prächtigen Maria-Theresien-Straße erhebt sich die Annasäule, ein beeindruckendes Säulenmonument aus rotem Kramsacher Marmor. Das 1706 errichtete Denkmal erinnert an die Vertreibung der letzten bayerischen Truppen aus Tirol während des Spanischen Erbfolgekriegs und wurde vom Trentiner Bildhauer Cristoforo Benedetti geschaffen.
Der 746 Meter hohe Bergisel südlich von Innsbruck vereint auf einzigartige Weise Sport, Geschichte und Architektur. Hier kämpfte Andreas Hofer 1809 in der berühmten Schlacht am Bergisel, woran heute das imposante Tirol Panorama Museum mit seinem Rundgemälde erinnert.
Die Olympia Eiskanal Igls ist Österreichs erste künstliche Eisrinne für Bob-, Skeleton- und Rodelsport, die bereits 1935 Schauplatz der Bob-Weltmeisterschaften war. Auf einer Länge von 1270 Metern schlängelt sich die Bahn mit 14 Kurven und einer durchschnittlichen Steigung von 7,9% den Berg hinab.
Im Audioversum, einem interaktiven Science Center in Innsbruck, tauchst du in die faszinierende Welt des Hörens ein. Auf 1.500 Quadratmetern erwarten dich 18 spannende Mitmach-Stationen - vom Schreiraum, wo du die Stärke deiner Stimme testen kannst, bis zum Haarzellen-Musik-Exhibit, bei dem du durch Berührung übergroßer Haarzellen Melodien erzeugst. Das 2013 eröffnete Zentrum, eine Initiative des Hörimplantat-Herstellers MED-EL, wurde in den ehemaligen "Kammerlichtspiele" eingerichtet und besticht durch seine durchdachte Architektur mit schalloptimierenden Materialien. Neben der Dauerausstellung "Abenteuer Hören" bietet das Audioversum auch Sonderausstellungen zu Themen wie "Sounds of Space" oder "So hören Tiere".
Im Tirol Panorama am Bergisel erwartet dich eines der größten und besterhaltenen historischen Rundgemälde Europas: Das mehr als 1.000 Quadratmeter große Innsbrucker Riesenrundgemälde zeigt die berühmte Schlacht am Bergisel von 1809.
Im modernen Haus der Musik Innsbruck, das 2018 nach Plänen von Erich Strolz eröffnet wurde, vereinen sich gleich mehrere bedeutende Musikinstitutionen unter einem Dach - von der Musikwissenschaft der Uni Innsbruck bis zum Mozarteum.
Der mächtige Stadtturm im Herzen von Innsbruck erhebt sich 51 Meter in die Höhe und zählt neben dem Goldenen Dachl und der Annasäule zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Als Teil des alten Rathauses im 15. Jh. erbaut, diente er nicht nur als Gefängnis, sondern vor allem als Wachturm, von dem aus Türmer bis 1967 die Stunden verkündeten und vor Gefahren warnten. Nach 148 Stufen erreichst du die Aussichtsplattform in 31 Metern Höhe, von der sich dir ein eindrucksvoller Blick über die Altstadt eröffnet. Seine markante Renaissance-Zwiebelhaube erhielt der Turm 1560 durch den Stadtbaumeister Caspar Schäbl, während die vier schmiedeeisernen Delfin-Wasserspeier erst 1586 hinzugefügt wurden.
Am Eingang zur Innsbrucker Altstadt erhebt sich die Ottoburg, ein spätgotischer Wohnturm aus dem 15. Jh., der heute ein Restaurant beherbergt. Der markante, vier- bis fünfstöckige Bau mit seinen 90 rot-weiß-roten Fensterläden wurde 1494/95 umgebaut und erhielt im 18. Jh. sein charakteristisches Giebeldach.
In der Hofkirche Innsbruck erwartet dich eines der bedeutendsten Renaissance-Grabmäler Europas: Das monumentale Grabmal Kaiser Maximilians I., das erst 1584 von seinem Enkel Ferdinand I. fertiggestellt wurde.
Hoch über Innsbruck erhebt sich die Frau Hitt, eine markante Felsnadel, die wie eine Frau zu Pferd aussieht und zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist. Der 2235 Meter hohe Sattel unterhalb des Gipfels verbindet das Inntal mit dem Gleirschtal und ist ein beliebter Treffpunkt für Wanderer und Kletterer.
Das Stift Wilten im gleichnamigen Innsbrucker Stadtteil zählt zu den bedeutendsten Klöstern Tirols und wurde 1138 von Bischof Reginbert von Brixen auf den Überresten der römischen Siedlung Veldidena gegründet. Die frühbarocke Stiftskirche beeindruckt mit prächtigen Fresken und Stuckaturen aus dem frühen 18. Jh. sowie einer kolossalen Statue des Riesen Haymon von 1470.
Im größten Theaterbetrieb Westösterreichs erwartet dich ein vielseitiges Programm aus Schauspiel, Oper, Operette, Musical und Tanztheater. Das historische Gebäude, dessen Ursprünge bis ins 17. Jh. zurückreichen, verfügt über einen Hauptsaal mit 800 Plätzen sowie die intimeren Kammerspiele im benachbarten Haus der Musik.
Im Herzen der Innsbrucker Altstadt erwartet dich mit dem Helblinghaus ein architektonisches Kleinod, das seine Geschichte bis ins 15. Jh. zurückverfolgt. Das ursprünglich gotische Stadthaus erhielt um 1723 durch den Stuckkünstler Anton Gigl seine charakteristische Rokoko-Barockfassade mit üppigen Stuckaturen, Blumenmotiven, Fruchtgehängen und verspielten Putten.
Im heutigen Kongresshaus Innsbruck findest du eine faszinierende Verbindung aus Historie und Moderne: Die historischen Mauern der ursprünglichen Dogana aus dem 16. Jh. wurden geschickt in den 1973 eröffneten Neubau integriert.
Die Wiltener Basilika, auch als Basilika Unserer Lieben Frau unter den vier Säulen bekannt, ist die älteste katholische Pfarrkirche der Region und gilt als Mutterkirche Innsbrucks. Der heutige Rokoko-Bau wurde zwischen 1751 und 1756 errichtet, wobei unter ihm noch Überreste einer Kirche aus dem 5. Jh. gefunden wurden.
Der Rapoldipark mit seinem zentralen Teich ist eine weitläufige Grünanlage im Herzen Innsbrucks, benannt nach dem Tiroler Politiker und Journalisten Martin Rapoldi, der von 1919 bis 1926 als Vizebürgermeister und Stadtrat diente. Nach der Schließung des alten Gaswerks wurde der Park erweitert und erstreckt sich heute entlang der Sill- und Innufer.
Im ehemaligen Franziskanerkloster neben der Hofkirche entdeckst du eine der bedeutendsten Sammlungen zur Tiroler Volkskunst und zum traditionellen Handwerk. Das 1929 eröffnete Museum präsentiert kunstvoll gestaltete Stuben vom Mittelalter bis zum Rokoko sowie eine beeindruckende Sammlung historischer Krippen.
Im traditionsreichen Glockenmuseum Grassmayr in Innsbruck erlebst du seit 1993 die faszinierende Welt der Glockenherstellung hautnah. Das mehrfach ausgezeichnete Museum ist direkt mit der noch aktiven Glockengießerei verbunden, wo die Familie Grassmayr bis heute ihr jahrhundertealtes Handwerk ausübt.
Die imposante Jesuitenkirche östlich der Innsbrucker Altstadt zählt zu den frühesten Barockbauten der Stadt und wurde zwischen 1627 und 1646 von den Architekten Karl Fontaner und Christoph Gumpp dem Jüngeren errichtet. Mit ihrer charakteristischen Doppelturmfassade und dem dreistufigen Aufbau aus dorischen, ionischen und korinthischen Säulen prägt sie bis heute das Stadtbild.
Im Herzen von Innsbruck erwartet dich mit dem Zeughaus ein faszinierendes Stück Tiroler Geschichte, das Anfang des 16. Jh. unter Maximilian I. als Waffenarsenal errichtet wurde. Das imposante Gebäude mit seinen zwei großen Flügeln und dem weitläufigen Innenhof beherbergte einst bis zu 150 Kanonen und diente bis 1918 als Militärkaserne.
Mitten auf der geschäftigen Maria-Theresien-Straße findest du die Spitalskirche, die seit dem 14. Jh. eng mit der Geschichte Innsbrucks verbunden ist. Der heutige Barockbau von 1705 besticht durch seine kunstvoll geschnitzten Türen, prächtige Stuckarbeiten und den imposanten Hochaltar von Cristoforo Benedetti.
Auf den Spuren der Römer entdeckst du in Innsbruck die Überreste von Veldidena, einer bedeutenden römischen Zivilsiedung aus dem 4. bis 5. Jh. Die strategisch wichtige Siedlung an der Kreuzung von Wipptal und Inntal diente als befestigtes Versorgungsdepot für die römischen Grenztruppen und war eine wichtige Station an der Brennerstraße.
Die imposante Martinswand erhebt sich mit ihrer 600 Meter hohen Felswand als markantes Wahrzeichen im Karwendel Alpine Park. Hier findest du nicht nur ein geschichtsträchtiges Naturschutzgebiet, sondern auch eines der anspruchsvollsten Klettergebiete der Region mit zahlreichen Sportkletterrouten und einem herausfordernden Klettersteig in zwei Abschnitten.
Hoch über Innsbruck entdeckst du die Höttinger Bild, eine idyllisch im Wald gelegene Wallfahrtskapelle, die seit dem 17. Jh. besonders von Studenten vor Prüfungen aufgesucht wird. Die Geschichte begann 1675, als der Student Franz Anton Peier ein Madonnenbild an einer Lärche befestigte und um Hilfe bei seinen Prüfungen bat.
Der Kleine Solstein ist mit seinen markanten Steilwänden der höchste Gipfel der Nordkette im Karwendel und überragt seinen größeren Namensvetter um fast 100 Meter. An seiner Südseite erwarten dich schroffe Felswände, während die Nordseite spektakulär 600 Meter senkrecht abfällt.
Der Baggersee Roßau, mit 3,6 Hektar der größte See Innsbrucks, entwickelte sich aus einer ehemaligen Kiesgrube der 1960er Jahre zu einem beliebten Naherholungsgebiet. Dank einer Bürgerinitiative wurde der See 1975 vor der Zuschüttung gerettet und in den folgenden Jahren naturnah gestaltet.
Direkt neben dem Tiroler Landestheater erhebt sich der Leopoldsbrunnen, eines der bedeutendsten Frühbarockdenkmäler Österreichs. Der von Caspar Gras geschaffene Brunnen zeigt Erzherzog Leopold V. hoch zu Ross in einer kunstvoll ausbalancierten Levade-Position, umgeben von allegorischen Figuren und mythologischen Gestalten wie Neptun und Triton.
Das Canisianum in Innsbruck ist ein traditionsreiches theologisches Kolleg der Jesuiten, das seit 1910 besteht und nach dem Heiligen Peter Canisius benannt wurde. In seiner bewegten Geschichte diente es während des Ersten Weltkriegs als Zufluchtsort für Studenten des römischen Germanicums und erlebte unter den Nationalsozialisten eine mehrjährige Zwangsschließung.
Auf dem geschichtsträchtigen Bergisel erhebt sich das imposante Denkmal für den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer, das 1893 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. enthüllt wurde. Die lebensgroße Bronzestatue zeigt den entschlossenen Anführer mit Fahne auf einem massiven, zehn Tonnen schweren Porphyr-Sockel, flankiert von zwei ausdrucksstarken Adlerskulpturen.
Im Botanischen Garten der Universität Innsbruck erwarten dich auf zwei Hektar über 7.000 verschiedene Pflanzenarten, die seit der Gründung 1793 durch Professor Suibert Burkhart Schiverek kontinuierlich erweitert wurden.
Über der Straße nach Lans thront die Hohenburg, eine ehemalige Höhenburg aus dem 14. Jh., die einst den wichtigen Handelsweg von der Innbrücke bei Volders zur Brennerstraße sicherte.
Das imposante Befreiungsdenkmal am Eduard-Wallnöfer-Platz ist ein 20 Meter hoher Triumphbogen, der von der französischen Militärregierung zwischen 1946 und 1948 errichtet wurde. Der von Jean Pascaud entworfene neoklassizistische Bau erinnert mit seinen fünf Torbögen und dem markanten 3,5-Meter-Kupferadler an den österreichischen Widerstand während der NS-Zeit und ehrt die gefallenen alliierten Soldaten.
Mitten auf dem Bozner Platz erhebt sich der imposante Rudolfsbrunnen, ein 12 Meter hohes Denkmal, das an die Vereinigung Tirols mit Österreich im Jahr 1363 erinnert. Die von Friedrich von Schmidt entworfene und 1877 eingeweihte Brunnenanlage wird von einer lebensgroßen Bronzestatue des Herzogs Rudolf IV. gekrönt, der in herzoglicher Tracht mit Schwert und Schriftrolle dargestellt ist.
Auf dem geschichtsträchtigen Bergisel-Plateau in Innsbruck erwartet dich das 1880 von Oberst Knöpfler gegründete Tiroler Kaiserjägermuseum, das die Geschichte der k.u.k. Eliteinfanterie dokumentiert. In den historischen Räumen findest du eine umfangreiche Sammlung von Uniformen, Waffen und Erinnerungsstücken der Kaiserjäger sowie das Tiroler Ehrenbuch mit den Namen aller gefallenen Tiroler Soldaten von 1796 bis 1945.
Der historische Stubaitalbahnhof in Innsbruck erzählt als ehemaliger Endbahnhof der Stubaitalbahn eine über 80-jährige Geschichte des Schienenverkehrs. Das 1903 eröffnete Gebäude, ursprünglich als "Wilten-Stubai" beschildert, beherbergt heute in den ehemaligen Warte- und Kontrollräumen das sehenswerte Localbahnmuseum.
Die schlichte Servitenkirche an der Maria-Theresien-Straße blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: 1613 von Anna Caterina Gonzaga gegründet, musste sie bereits 1620 nach einem Brand neu errichtet werden. Der dreischiffige Kirchenbau mit seinem markanten barocken Südturm verdankt seinen prächtigen Hochaltar Matthias Carneri, der ihn 1628 im Auftrag von Erzherzog Leopold V schuf.
Als ältestes Kapuzinerkloster Österreichs und Deutschlands blickt das Kapuzinerkloster Innsbruck auf eine bewegte Geschichte seit seiner Gründung durch Erzherzog Ferdinand II. im Jahr 1593 zurück.
Die imposante Herz Jesu-Kirche im Zentrum Innsbrucks präsentiert sich als beeindruckendes Beispiel neuromanischer Architektur aus dem späten 19. Jh. Der dreischiffige Sakralbau mit seinem markanten Mittelturm wurde zwischen 1896 und 1898 als Klosterkirche der Redemptoristen errichtet und beherbergt kunstvolle Deckenfresken aus dem Leben Jesu sowie Marmoraltäre des Bildhauers Leopold Seeber.
Mitten in Innsbrucks Zentrum entdeckst du einen geschichtsträchtigen Platz, der bis ins 14. Jh. als Friedhof diente und später zum Holzmarkt wurde. Der Adolf-Pichler-Platz, benannt nach dem Tiroler Geologen und Schriftsteller Adolf Pichler, wird von prächtigen Gründerzeit-Bauten gesäumt und beherbergt seit 1909 ein bronzenes Denkmal des Namensgebers in Bergsteiger-Montur.
Die Mariahilfkirche in Innsbruck-Hötting ist ein beeindruckendes Beispiel frühbarocker Architektur, die während des Dreißigjährigen Krieges als Gelöbnis der Tiroler Landstände errichtet wurde. Der von Christoph Gumpp dem Jüngeren entworfene Sakralbau mit seiner markanten Zentralkuppel wurde 1660 geweiht und diente zunächst als Gotteshaus der Landstände, bevor sie 1853 zur Pfarrkirche erhoben wurde.
Die Gleirsch-Halltal-Kette ist ein beeindruckender Gebirgszug der Nördlichen Kalkalpen, der sich durch seine mehrere hundert Meter hohen, senkrechten Felswände auszeichnet. Mit dem Große Bettelwurf (2.726 m) als höchstem Gipfel bietet die Kette zahlreiche markante Erhebungen wie den Hoher Gleirsch und den Großer Katzenkopf.
Der größte Soldatenfriedhof Tirols in Amras ist ein bewegender Ort der Erinnerung, auf dem 5.680 gefallene Soldaten verschiedener Nationen ihre letzte Ruhe fanden. Angelegt während des Ersten Weltkriegs 1917 und nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert, spiegelt die Anlage mit ihren nach Herkunft getrennten Bereichen die multikulturelle Dimension der Kriegsgeschichte wider. Zwischen lockeren Nadelbaumpflanzungen erstrecken sich neun Gräberfelder, die durch kunstvolle Denkmäler wie den italienischen Steinmonument von Natale Tommasi, einen russischen Obelistken mit Sowjetstern und einen Tiroler Granitaltarbereich geprägt sind. Besonders eindrucksvoll sind die historischen schmiedeeisernen Kreuze im Tiroler Abschnitt und die mit rot-schwarzen Fez geschmückten Grabsteine im muslimischen Bereich.
Die barocke Johanneskirche am Innrain wurde 1729 nach italienischem Vorbild von Georg Anton Gumpp errichtet und dem heiligen Johannes von Nepomuk gewidmet. In ihrem prachtvollen Innenraum beeindrucken besonders die Deckengemälde von Josef Schöpf aus dem Jahr 1794. Die Kirche blickt auf eine bewegte Geschichte zurück - von einer bescheidenen Kapelle im Jahr 1721 über die Betreuung durch verschiedene Ordensgemeinschaften bis hin zu ihrer heutigen Funktion als Universitätskirche. An der Südseite findest du eine Gedenktafel für die Gefallenen beider Weltkriege, die bereits 1926 errichtet wurde.
Die neugotische Christuskirche prägt seit 1906 als evangelisches Gotteshaus das Innsbrucker Stadtbild. In ihrem Inneren erwarten dich beeindruckende Glasfenster, die nicht nur biblische Szenen, sondern auch Porträts bedeutender Reformatoren wie Martin Luther und Huldrych Zwingli zeigen.
Der Südtiroler Platz vor dem Innsbrucker Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt und verbindet Regional- mit Stadtverkehr. Der rechteckige, 200 Meter lange Platz entstand bereits 1856/57 zeitgleich mit dem ersten Bahnhofsgebäude und erhielt 1923 seinen heutigen Namen als Erinnerung an die Abtrennung Südtirols.